Seit 1983 bereichern die Engagierten vom KulturKlinker Barmbek e.V. mit kreativen und gesundheitsfördernden Projekten das Zusammenleben in ihrem Hamburger Stadtteil. Aus einem Nachhaltigkeitsprojekt 2024 ist die „Fermentationswerkstatt – Mikrokultur trifft Stadtteilkultur“ hervorgegangen, die inzwischen monatlich stattfindet. Unter Anleitung fermentieren die Teilnehmenden verschiedene saisonale Lebensmittel und erfahren mehr über den Prozess und die Vorteile des Fermentierens für eine gesunde Ernährung. Zweimal pro Jahr organisieren die Macher:innen vom KulturKlinker Extra-Angebote, etwa einen Kräuterspaziergang mit anschließender Fermentation. Bei diesem Event erklärt ein:e Expert:in die heimischen Kräuter und deren Verwendung in der Küche. Anschließend erstellen alle gemeinsam ein Ferment, verkosten es und nehmen praktische Tipps mit nach Hause.
Aktueller Stand
Das Interesse, sich auf leicht zugängliche Weise mit nachhaltiger und gesunder Ernährung auseinanderzusetzen, ist groß bei den Barmbeker:innen. Die 16 Plätze pro Kurs sind immer schnell vergeben, an den Extra-Events nehmen bis zu 30 Nachbar:innen teil. Sie alle schätzen das praktische Wissen zu gesunder und kostengünstiger Ernährung, das die Kurse vermitteln, aber es geht noch um mehr. „Viele Teilnehmende erleben die Kurse als bereichernd, motivierend und stressreduzierend“, sagt KulturKlinker-Geschäftsführerin Annika Wulf. „Das Projekt schafft somit nicht nur Wissen, sondern auch positive Gemeinschaftserfahrungen und ein stärkeres Gefühl von Verbundenheit im direkten Lebensumfeld.“
Langfristiges Ziel
Die Macher:innen vom KulturKlinker planen, das Fermentationsprojekt durch Aktionstage und vertiefende Workshops zu erweitern und das große Interesse an gesunder Ernährung mit Kursen zu anderen Themen noch umfassender zu bedienen. Dafür würden sie auch das Preisgeld einsetzen. Aktuell finanzieren sie das Fermentationsprojekt durch eine geringe Teilnahmegebühr und Stiftungsgelder.
Wirkungskreis im Quartier: alle Anwohnenden in Barmbek-Nord (ca. 44.000 Einwohner:innen)
Erreichte Nachbar:innen im Projekt: 16, bei den Extra-Events bis zu 30
Projektteilnehmer:innen nach Altersgruppen: 10 % jünger als 20 50 % zwischen 21 und 40 30 % zwischen 41 und 75 10 % älter als 75
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