MARTINIerLEBEN e.V., Hamburg

InitiatorInnen

Die Mitglieder des Vereins „Martini erleben“ sind seit vielen Jahren und in vielen Bereichen des nachbarschaftlichen Lebens aktiv. Ihre Überzeugung: Auch im hohen Alter kann das Leben noch voller Glück und Zufriedenheit sein! Die Aktiven setzen sich besonders für die Belange älterer Menschen und Familien im Hamburger Stadtteil Eppendorf ein. Auf der Vereins-Webseite präsentieren sie ein buntes Programm für ein gesundes, kontaktreiches Leben. Mit Initiativen zum barrierefreien Ausbau der Bürgersteige, für sichere Schulwege oder für die Öffnung eines Mehrgenerationencafés fördern sie den Generationen-Zusammenhalt im Viertel.

Projektbeschreibung

Die EppendorferInnen haben sich ein neues Projekt auf die Fahne geschrieben: „Radeln ohne Alter!“ Sie wollen bewegungseingeschränkten Menschen in ihrem Quartier Rikscha-Ausflüge anbieten! Bei den Fahrten werden Lieblingsorte besucht, die Erinnerungen an früher wecken oder neue Einblicke ermöglichen. Für beide Seiten ist das Projekt eine Bereicherung – und ermöglicht Patenschaften von Jung und Alt.

Aktueller Stand

Um in Eppendorf das „Radeln ohne Alter“ zu ermöglichen, plant „Martini erleben“ jetzt für den Stadtteil die erste Rikscha anzuschaffen. Dabei bauen die InitiatorInnen auf ein gut ausgebildetes Netzwerk von Alten- und Pflegeeinrichtungen im Stadtteil und die Erreichbarkeit vieler potenzieller Fahrgäste. Geplant ist der Kauf einer Rikscha mit elektrischem Motor, der Aufbau eines Netzwerks von freiwilligen PilotInnen sowie die Anbindung von Institutionen, die das Projekt fördern.

Langfristiges Ziel

Langfristig möchte der Verein das Mehrgenerationen-Wohnen in Hamburg- Eppendorf noch stärker fördern. „Es soll sich hier niemand allein gelassen fühlen!“, sagt Elisabeth Kammer von „Martini erleben“.

Steckbrief

Initiative:
MARTINIerLEBEN - Generationen gemeinsam in Eppendorf e.V.

Organisationsform:
Verein

Projekttitel:
Radeln ohne Alter

Webseite:
www.martinierleben.de

Aktive Nachbarn: 50
Beteiligte Nachbarn: 200

Altersgruppen:
% jünger als 60: 20
% zwischen 60 und 75: 55
% älter als 80: 25

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